Team »Aufbruch«

Das Kompetenzteam

Wer kritisiert, muss Verantwortung übernehmen. Das tun wir. Uns alle hier vereint, dass wir allesamt aus der Vereinsarbeit kommen – und zwar aus unterschiedlichsten Positionen: Vorsitzende, Geschäftsführer, Orga-Leiter, Spieler, Trainer (m/w/d). Wir vereinen außerdem Jung und Alt: Wir profitieren von Innovationen der jungen Köpfe und der unbezahlbaren Erfahrung der erfahrenen Köpfe. Wir werden nicht alles neu, aber vieles anders machen.

Thorsten Klein (40)

SV Aschbach

20 Jahre lang habe ich das U19-Pfingstturnier in meinem Heimatverein SV Aschbach organisiert. Für mich ist es mehr als nur ein Turnier, es ist eine Herzensangelegenheit, bei der viele Bindungen fürs Leben entstanden sind. Das ist es, was mich am Fußball so fasziniert: Hier treffen die unterschiedlichsten Menschen zusammen, kämpfen für ihre Sache, spielen gegeneinander – und trinken danach ihr Bier gemeinsam. Fußball prägt Familien und fürs Leben.

Ich trete in diesem Team als Präsident an, weil ich dem Fußball in turbulenten Zeiten etwas zurückgeben will. Die Gesellschaft befindet sich im Umbruch: Der Breitenfußball verliert an Bedeutung, die Zahl der Jugend-Spielgemeinschaften steigt. In den „großen“ Fußball fließen immer mehr Millionen, im „kleinen“ Fußball steigen die Probleme. Wo sich früher das ganze Dorf getroffen hat, stehen heute Clubheime leer.

In dieser Zeit des Umbruchs steht der Saarländische Fußballverband ohne Präsident da. Durch diese persönliche Situation fehlen dem Fußball entscheidende Impulse. Wir werden unseren Vereinen mit ihren 100.000 Fußballerinnen und Fußballer ein Forum bieten, um gute Ideen übertragen zu können. Wir haben so viele Vereine im Land, die hervorragende Arbeit leisten. Sie sollen von ihrer Erfolgsgeschichte erzählen - und andere von ihnen lernen können. Ich will für Austausch und Vernetzung untereinander sorgen. Ich werde nicht alles besser, aber vieles anders machen. Das verspreche ich mit meinem Team.

Wenn wir gewählt werden, werde ich das Clubheim als zentralen Treffpunkt in den Fokus stellen. Ich will, dass sich im Clubheim die Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Religionen, Berufen treffen und zusammenfinden. Wir vernetzen sie – und das Clubheim ist ihre Plattform zum Austausch. Facebook, Instagram und Co. sind gut, unsere Clubheime sind besser. Gerade im Saarland, einem einzigartigen, lebendigen sozialen Netzwerk.

Dietmar Conrad (64)

FSV Saarwellingen

Ich übe in meinem Heimatverein zwar keine Funktion aus, bin aber als Ehrenmitglied dem FSV immer noch eng verbunden. Als Spieler durfte ich die „gute alte Zeit“ in der Oberliga miterleben und mit Borussia Neunkirchen spannende Erfahrungen in der Zweiten Bundesliga sammeln. Den Erfahrungsschatz habe ich als Trainer des SV Hülzweiler sowie als Scout des 1. FC Kaiserslautern erweitern dürfen und will ihn in diesem Team für den SFV einbringen. Ich strebe kein Amt an, will aber helfen, meiner liebsten Sportart neue Impulse zu geben.

Martin Deutsch (40)

TuS Ommersheim

Seit 1999 gehöre ich dem Vorstand des TuS Ommersheim an und bin seit 2010 erster Vorsitzender des 800 Mitglieder zählenden Vereins. Außerdem trainierte ich die letzten drei Jahre unsere G-Jugend und übernehme diesen Sommer die F-Jugend. Aufgrund dieses „Vereinslebenslauf“ sind mir die vielfältigen Themen und Aufgabenstellungen in Vereinen mehr als nur bekannt.

Ich unterstütze dieses Team, weil sich in der Zusammenarbeit zwischen SFV und den Vereinen grundlegend etwas ändern muss! Der SFV sollte Dienstleister der Vereine sein, hat die Vereine somit entsprechend zu unterstützen und mit Wertschätzung ihnen gegenüber zu handeln – ganz egal ob Kreisliga oder Regionalliga.

Oliver Dillinger (42)

SV Wallerfangen

Knapp 25 Jahre lang übernahm ich Verantwortung als Trainer, zuerst in den Vereinen, für die ich selbst aktiv Fußball gespielt habe, dann, nachdem ich vor 10 Jahren aufgehört hatte selbst zu spielen, widmete ich mich leistungsorientierteren Teams. So hatte ich die Möglichkeit in allen Altersklassen Mädchen und Jungs, Frauen und Männer mit unterschiedlichen Leistungsniveaus zu betreuen. Ich konnte dabei helfen, dass diese ihren Sport organisiert und erfolgreich ausüben. Anfang 2018 zog ich mich von größeren Engagements in Vereinen aus beruflichen Gründen zurück, um als Gründer mein eigenes Unternehmen auszubauen.

Ich fühle mich wohl dabei, Verantwortung zu übernehmen und führe Teams und Menschen mit großer Leidenschaft. Ich denke gerne quer und setze mich dafür ein, Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, damit daraus konkrete Lösungen entstehen.

Ich bin wieder bereit eine Tätigkeit im Fußballsport anzugehen und will vor allem dabei unterstützen, die Außenwirkung des Fußballverbandes zu verbessern. Dies kann nur dann gelingen, wenn innerhalb der Fußballverbandsstruktur ein Umdenken, im Sinne einer Haltung eines modernen Dienstleisters für die Vereine, eintritt. Dafür will ich meine Fähigkeiten aktiv einsetzen.

Barbara Haupenthal (35)

1. FC Saarbrücken

Ich trete in diesem Team als Justiziarin an, weil ich dazu beitragen will, dass die Vereine nicht an rechtlichen Fragestellungen und Hürden scheitern. Ich wünsche mir, dass die Vereine durch den Verband Unterstützung im Hinblick auf jedwede rechtlichen Probleme erhalten. Außerdem ist es mir ein besonderes Anliegen, dass mehr Transparenz in die Rechtsprechung des Verbandes kommt. Jeder Vereinsvertreter oder -anhänger war sicherlich schon einmal in der Situation, dass er sich durch die Rechtsprechung benachteiligt oder jedenfalls ungleich behandelt fühlt, weil der Spieler des Nachbarvereins doch eigentlich dasselbe wie der Spieler des eigenen Vereins „angestellt“ hat, aber letzterer härter bestraft wird. Hierfür gibt es Gründe, die von den Rechtsorganen beim Festlegen des Strafmaßes berücksichtigt werden. So liegen der Spruchkammer beispielsweise Informationen dazu vor, dass der Spieler Wiederholungstäter ist (straferhöhend) oder an diesem nachweisbar unmittelbar vor seinem Vergehen eine sportwidrige Handlung begangen wurde (strafmildernd, § 1 Abs. 4 Strafordnung). Wenn für die Vereine die Vorgehensweise der Rechtsorgane bekannter ist, wird dies zu mehr Zufriedenheit führen.

Wenn wir gewählt werden, werden wir die Statuten, allem voran die Spielordnung überarbeiten. Als Beisitzerin der Spruchkammer Aktive des SFV habe ich mehrfach mit meinen Kollegen festgestellt, dass teils Widersprüche bestehen, teils die Normen nicht zum tatsächlichen Ablauf des Spielbetriebs passen oder eben missverständlich formuliert sind. Außerdem sollten die Zuständigkeiten innerhalb des Verbandes, damit meine ich, die Zuständigkeit der Passstelle und die der Rechtsorgane konkretisiert werden. Im Ergebnis muss es so sein, dass Sanktionen ausschließlich von den Rechtsorganen verhängt werden dürfen.

Christoph Kleinz (32)

SC Viktoria 1912 Hühnerfeld

Ich spiele nicht nur in der AH meines Heimatvereins, sondern bin inzwischen auch der Vorstandsvorsitzende. Im Beruf wie auch im Verein halte ich es so: Sollte man einen Umstand als untragbar ansehen, war es immer meine Maxime eine Veränderung zum Besseren hin zu wenden. Ohne dreckige Wäsche zu waschen und ohne Schuldzuweisungen. Einfach nur eine Verbesserung vorschlagen. Deshalb trete ich in diesem Team mit an.

Wenn wir gewählt werden, werden wir die Vereine mit ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Finanziellen spürbar entlasten. Und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sie auch im Organisatorischen Hilfe brauchen.

Sarah Kolasinac, geb. Karnbach (31)

1. FC Saarbrücken

Nach meiner aktiven Laufbahn als Spielerin, in der ich mit dem 1. FC Saarbrücken unter anderem in der Bundesliga spielen durfte, war ich bis zuletzt als Co-Trainerin der 1. Frauenmannschaft des FCS aktiv. Dieses Engagement habe ich zum Ende der abgelaufenen Saison beendet und kann mich nun ganz auf die Arbeit im SFV konzentrieren.

Ich trete in diesem Team mit an, weil ich meiner liebsten Sportart neue Impulse geben möchte. Nachdem der Fokus in der Vergangenheit auf der eigenen Entwicklung bzw. auf der Entwicklung des eigenen Vereins gelegen hat, möchte ich nun meine Erfahrung nutzen, um vor allem den Frauen- und Mädchenfußball im Saarland voran zu treiben.

Hans Josef Louia (66)

TuS Beaumarais

Ich bin seit mehr als 26 Jahren Mitarbeiter des SFV, davon mehr als 19 Jahre im Verbandsjugendausschuss (VJA): Von 2000 bis 2010 war ich Kreisjugendleiter Westsaar, seit neun Jahren bin ich Organisationsleiter im VJA.

Ich trete in diesem Team als Verbandsjugendleiter an, weil die Zusammenarbeit im Verbandsjugendausschuss für die Mehrheit der VJA Mitglieder inzwischen unzumutbar geworden ist.

Wenn wir gewählt werden, werden wir als Erstes die Gleichbehandlung der Vereine und Kreise sowie die Verbesserung der derzeit nicht vorhandenen Kommunikation im VJA angehen.

Tobias Saar (33)

FV Eppelborn

Seit Kindertagen bin ich leidenschaftlicher Fußballer, auf dem Platz nur bescheiden erfolgreich, bemerkte ich schon früh, dass mir die Mitarbeit in einem Verein großen Spaß bereitet. In den zehn Jahren Vorstandsarbeit beim FV Eppelborn, darunter die letzten vier Jahre als einer der drei Vorsitzenden des FVE, gab es selbstverständlich etliche Berührungspunkte mit dem Saarländischen Fußballverband. Ich denke, dass dem SFV in seiner Führung "frisches Blut" gut tun würde. Von daher bin ich bereit, unter einem SFV-Präsidenten Thorsten Klein, in einem Team, Verantwortung zu übernehmen.

Für mich ist die Arbeit mit der Basis, also den zahlreichen ehrenamtlichen Vereinsmitgliederinnen und Vereinsmitgliedern existenziell.

Philipp Werthmüller (40)

SV Saar 05

Das Thema Fußball wurde mir quasi mit in die Wiege gelegt, da mein Vater bereits aktiver Fußballer beim 1.FC Saarbrücken, Röchling Völklingen und Hertha BSC war. Folglich war es klar, dass auch ich frühzeitig die Fußballschuhe schnürte und die komplette Jugend des 1. FC Saarbrücken durchlaufen habe. Während meiner aktiven Laufbahn folgten dann die Stationen Saar05 Saarbrücken, Borussia Neunkirchen und Sportfreunde Köllerbach.

Auch nach meiner sportlichen Laufbahn hat mich dann der Fußball nicht mehr losgelassen, denn im Anschluss an mein Betriebswirtschaftsstudium in Saarbrücken ging es an den Tivoli zu Alemannia Aachen. Dort war ich als Referent im Bereich Marketing & Kommunikation tätig, bevor ich schlussendlich diese beiden Bereiche auch verantwortete und leitete. Während dieser Zeit absolvierte ich parallel noch ein Studium im Bereich Sportmarketingmanagement. Nach dieser spannenden und lehrreichen Station im Fußball ging es auf Unternehmensseite zum Handelsblatt nach Düsseldorf in den Bereich Kommunikation.
Nach insgesamt über neun Jahren ging es dann für mich als Saarländer zurück in die Heimat. Hier leitete ich zuerst für über drei Jahre die Bereiche klassische und neue Kommunikation in einer großen Kommunikationsagentur in Saarbrücken. Seit 2019 bin ich nun bei der SaarLB und auch hier im Bereich der Unternehmenskommunikation tätig.

Wie man anhand dieser Zeilen erkennen kann war mein Leben bisher eine Mischung aus Fußball und Kommunikation. Genau diese spannende Kombination treibt mich auch zukünftig weiter an und möchte ich im Vorstandsteam einbringen, denn auch in diesem „Spielfeld“ ist es wichtig mit dem Ohr an der Basis zu sein und so Themen frühzeitig aufzunehmen, zu besprechen und Ergebnisse daraus folgen zu lassen.

Philipp Wollscheid (30)

SV Morscholz

Ein knappes Jahrzehnt meines Lebens habe ich dem aktiven Profifußball gewidmet, blieb jedoch dem Amateurfußball stets verbunden und habe es geschätzt, regelmäßig die sonntäglichen Begegnungen in Morscholz und Wadern als auch die anschließenden Diskussionen im Clubheim mit Spielern, Zuschauern und Vereinsvertretern führen zu können. So glaube ich mir ein gutes Bild über die Situation der Vereine machen zu können.

Ich trete in diesem Team mit an, weil ich der Überzeugung bin, dass ich mit meinem Erfahrungsschatz aus Amateur- sowie Profifußball und einer gesunden Portion Menschenverstand dem Saar-Fußball einen Mehrwert bieten und helfen kann, zu Verbesserungen für die Vereine beizutragen.